Öffentliche Sitzung
des
Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Rott a. Inn

Sitzungstag: 31. März 2003 Sitzungsort: Sitzungssaal Gemeindehaus

 

 

 

Vorsitzender:
Georg Maier, 1. Bürgermeister

Schriftführerin:
Anne-Marie Holzmeier

Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung:

Gemeinde Rott a. Inn:
Ruth Burghardt
Sebastian Mühlhuber
Ruth Sommer
Agnes Ständer


Gemeinde Ramerberg:
Barbara Reithmeier, 1. Bürgermeisterin (ab 19.25 Uhr)

Fritz Schreier (ab 19.15 Uhr)
Anton Wenisch

Abwesend:
Barbara Reithmeier, 1. Bürgermeisterin) - beruflich (bis 19.25 Uhr)

Fritz Schreier                                               - beruflich (bis 19.15 Uhr)

Außerdem anwesend:
Vitus Ganslmaier, Leiter der Geschäftsstelle

Ablichtung der Niederschrift an die Gemeinschaftsräte am:


TAGESORDNUNGSPUNKTE:

1.      Genehmigung Protokoll vom 09.12.2002

2.      Bekanntgabe Bericht über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 1994 mit 2000 und Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 4 GO

3.      Bekanntgabe Jahresrechnung 2002 gemäß Art. 102 Abs. 2 GO

4.      Bericht über die Entwicklung des Haushaltsplanes des Jahres 2003

5.      a) Organisation des Landtags- und Bezirkstagswahlen am 21.09.2003
b) Volksbegehren, Volksentscheid

6.      Bekanntgaben

 

 

 

 

 

TOP

GR
anw.

 

Ergebnis / Beschluss

 

 

 

Der Vorsitzende eröffnete um 19.05 Uhr die Sitzung der Gemeinschaftsversammlung und stellte die ordnungsgemäße Ladung und die Beschlussfähigkeit des Gremiums fest.

Einwände gegen die vorliegende Tagesordnung und zu deren Erweiterung um einen zusätzlichen TOP wurden nicht erhoben.


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Genehmigung Protokoll vom 09.12.2002

Nach Aufruf des Protokolls wurde die Niederschrift vom 09.12.2002 mit

                                               6 gegen 0 Stimmen

ohne Einwände genehmigt.


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Bekanntgabe Bericht über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 1994 mit 2000 und Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 4 GO

 

Der Leiter der Geschäftsstelle, Herr Ganslmaier, gab den Bericht über die überörtliche Rechnungsprüfung vom 15.01.2003 und die Stellungnahme der Verwaltung zu den einzelnen Textziffern wie folgt bekannt:

Tz. 1:
Die Beurteilung der Beamten erfolgt künftig wieder periodisch.

Tz. 2:
Mit dem Einsatz der neuen EDV-Anlage soll auch der Geschäftsverteilungsplan überarbeitet werden, sodass ein eigenes Steueramt gebildet werden kann. Ob eine autonome Software zum Einsatz kommt, ist noch zu entscheiden.

Tz. 3:
Die notwendigen Ergänzungslieferungen wurden inzwischen von den einzelnen Sachgebieten überprüft, sodass einige Loseblattwerke gekündigt werden konnten.

Tz. 4:
Entsprechend den Bestimmungen des Bayerischen Personalvertretungsgesetzes soll für die Verwaltungsgemeinschaft und die Gemeinden Ramerberg und Rott a. Inn wieder ein Personalrat gebildet werden, soweit sich hierfür Mitarbeiter zur Verfügung stellen.

Tz. 5:
Zur Anschaffung der neuen Hardware werden entsprechende Vergleichsangebote eingeholt und die wirtschaftlichste Lösung bezüglich Kauf oder Miete geprüft. Schulungen für die Mitarbeiter werden nur erforderlich, soweit zum 01.01.2004 auf eine autonome Software umgestiegen wird.


Tz. 6:
Um das Programm TERA-BEI vollständig nutzen zu können, müssen die entsprechenden Satzungen hinterlegt werden. Wegen Arbeitsüberlastung in der Bauverwaltung konnte die erforderliche Schulung dafür noch nicht besucht werden.

Tz. 7:
Mit dem Einsatz der neuen EDV-Anlage wird auf die richtige Vergabe und den Schutz der Passwörter geachtet. Bei der derzeitigen Anlage ist dies nur beschränkt möglich, da zum Beispiel im Hauptamt teilweise mehrere Personen an einem Arbeitsplatz beschäftigt sind.

Tz. 8:
Ein separater Administrator-Zugang für externe Dienstleister wird auch im Zuge der EDV-Umstellung eingerichtet.

Tz. 9:
Mit der Einrichtung des Intranet durch das Landratsamt Rosenheim wurde im Dezember 2002 auch eine Firewall installiert.

Tz. 10:
Eine Betriebsdokumentation wird mit dem Einsatz der neuen EDV-Anlage erarbeitet.

Tz. 11:
Ebenso wird auch ein Notfallkonzept erarbeitet.

Tz. 12:
Desgleichen wird eine Dienstanweisung für den IT-Bereich erarbeitet.

Tz. 13:
Es wird künftig darauf geachtet, dass Server und Client bei jedem Verlassen des Arbeitsplatzes vom Mitarbeiter gesperrt werden.

Tz. 14:
Eine Überarbeitung der Schriftgutablage wird angestrebt. Gegebenenfalls soll mit Hilfe der Auszubildenden eine entsprechende Projektarbeit dafür erstellt werden.

Zusammenfassend wurde von Seiten des Rechnungsprüfers festgestellt, dass die Haushaltswirtschaft der Verwaltungsgemeinschaft in den Berichtsjahren 1994 mit 2000 geordnet war. Die Rechnungsführung entsprach im Wesentlichen den geltenden Vorschriften. Prüfungsfeststellungen mit erheblichen finanziellen Auswirkungen waren nicht veranlasst. Die im Bericht enthaltenen Feststellungen und Anregungen werden wie oben festgestellt bereinigt bzw. künftig beachtet.

Anschließend wurde folgender Beschluss gefasst:

                                               7 gegen 0 Stimmen

Die Gemeinschaftsversammlung stimmt der vorgenannten Stellungnahme der Verwaltung zu den einzelnen Textziffern des Berichtes über die überörtliche Rechnungsprüfung für die Haushaltsjahre 1994 bis 2000 vom 15.01.2003 zu.
Zur Jahresrechnung der Verwaltungsgemeinschaft wird für die nachfolgenden Haushaltsjahre mit den in der Gemeinschaftsversammlung jeweils festgestellten Ergebnis gemäß Art. 102 Abs. 4 GO die Entlastung erteilt:

Haushaltsjahr            Feststellungsergebnis
                                   nach Art. 102 Abs. 3 GO
1994                           16.06.1997

1995                                                       16.06.1997

1996                                                       16.06.1997

1997                                                       29.09.1998

1998                                                       19.10.1999

1999                                                       31.10.2000

2000                                                       20.11.2001

 

 

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Bekanntgabe Jahresrechnung 2002 gemäß Art. 102 Abs. 2 GO

Der Leiter der Geschäftsstelle, Herr Ganslmaier, erläuterte das Ergebnis der Jahresrechnung für das Jahr 2002 mit Rechenschaftsbericht. Das Rechnungsergebnis ergab nur geringfügige Abweichungen zum Haushaltsplan. Der Rücklagenstand zum Jahresende betrug 78.228,68 €. Die in der allgemeinen Rücklage angesammelten Mittel sollen für Investitionen 2003, insbesondere zur Erneuerung der EDV-Anlage verwendet werden.

Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:

                                               8 gegen 0 Stimmen

Das Ergebnis der Jahresrechnung 2002 samt Rechenschaftsbericht wurde zur Kenntnis genommen. Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss wird beauftragt, die Prüfung gemäß Art. 103 Abs. 4 GO durchzuführen.


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Bericht über die Entwicklung des Haushaltsplanes des Jahres 2003

Der Leiter der Geschäftsstelle, Herr Ganslmaier, berichtete über die laufende Entwicklung des Haushalts 2003.
Die Aufstellung über die Haushaltsentwicklung zum 31.03.2003 wird als Anlage 1 der Niederschrift beigefügt.


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Organisation der Landtags- und Bezirkstagswahlen am 21.09.2003

Die Landtags- und Bezirkstagswahlen finden am 21.09.2003 statt. Die Einteilung der Wahlbezirke und die Abwicklung der Briefwahl wird wie in den Jahren zuvor gehandhabt, d. h., dass in Rott a. Inn 3 Stimmbezirke plus 1 Briefwahlvorstand und in Ramerberg 2 Stimmbezirke gebildet werden. Die Wahleinweisungen erfolgen in Ramerberg am 16.09.2003 und in Rott a. Inn am 18.09.2003.
Als Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer wird ein Betrag von 20,00 € festgesetzt.
Einwände dagegen wurden nicht erhoben.

 

 

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Volksbegehren, Volksentscheid

Das Bayer. Staatsministerium des Innern hat den Zulassungsanträgen für die Volksbegehren "Menschenwürde ja - Klonen niemals" und "Wer bestellt, muss auch bezahlen. Für eine gerechte Finanzausstattung der bayerischen Gemeinden, kreisfreien Städte, Landkreise und Bezirke" stattgegeben. Die Auslegungsfristen für die Volksbegehren wurden wie folgt festgesetzt:

"Menschenwürde ja - Klonen niemals"                                    22.05.-04.06.2003
" Wer bestellt, muss auch bezahlen.
Für eine gerechte Finanzausstattung
der bayerischen Gemeinden, kreisfreien
Städte, Landkreise und Bezirke"                                             20.06.-03.07.2003

Für die Volksbegehren ist noch ein Beauftragter zu benennen.



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Bekanntgaben

Der Leiter der Geschäftsstelle, Herr Ganslmaier, gab bekannt, dass

a)      in der Verwaltungsgemeinschaft ein kontinuierliches geringes Ansteigen der Einwohnerzahlen zu verzeichnen ist. Die Entwicklung wurde anhand eines Schaubildes verdeutlicht;

b)      für die Verwaltung ein Leitbild mit folgenden Grundsätzen erstellt wurde:
- Orientierung an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger
- Die Entwicklung klarer Zielvorstellungen
- Ein vernetztes, aufgabenübergreifendes Denken
- Wirtschaftliches, qualitäts- und ergebnisorientiertes Handeln

 

 

 

Nachdem keine Wortmeldungen vorlagen, schloss die Vorsitzende um 19.50 Uhr die öffentliche Sitzung der Gemeinschaftsversammlung.

Für die Richtigkeit der Niederschrift:


Maier                                                              Holzmeier
Sitzungsleiter                                                   Schriftführerin