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Öffentliche Sitzung
des
Schulverband Rott a. Inn
Sitzungstag: 14. Oktober 2002, Sitzungsort: Lehrerzimmer der
Volksschule Rott a. Inn
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Vorsitzender:
Georg Maier, 1. Bürgermeister Rott a. Inn
Schriftführerin:
Anne-Marie Holzmeier
Gemeinde Griesstätt:
Franz Meier, 1. Bürgermeister
Gemeinde Ramerberg:
Barbara Reithmeier, 1. Bürgermeisterin
Gerhard Lindauer
Gemeinde Rott a. Inn:
Johann Ganslmaier
Ruth Sommer
Ruth Burghardt
Schulverbandsmitglieder abwesend:
Außerdem geladen und anwesend:
Rudolf Kolbig, Rektor
Fridolin Reiter, Konrektor
Renate Faryna, Elternbeiratsvorsitzende
Agnes Ständer, Schulreferentin Rott a. Inn
Vitus Ganslmaier, Leiter der Geschäftsstelle
Dr. Peter Göllner, Schulamtsdirektor (zu TOP 2)
Al Sylvia, Mittagsbetreuung (zu TOP 3)
Ablichtung der Niederschrift an die Verbandsräte am:
TAGESORDNUNGSPUNKTE:
- Genehmigung Protokoll vom 25.07.2002
- Information über die Möglichkeit zur Einführung einer M-Klasse
durch Herrn Schulrat Dr. Göllner
- Mittagsbetreuung für die Grundschüler;
a) Bericht zur Mittagsbetreuung durch Frau Al Sylvia, Rott a. Inn
b) Beteiligung der Eltern an den Kosten der Mittagsbetreuung
- Beratung und Erlass einer neuen Geschäftsordnung
- Neubau einer Zweifachturnhalle und Sanierung der Hauptschule;
Bericht von der 1. Sitzung des Arbeitskreises am 26.09.2002
- Bericht durch die Schulleitung Herrn Kolbig über die Schülerzahlen
und die Klassenbildung für das Schuljahr 2002/2003 und Wahl des
Elternbeirates
- Nahversorgung ist Lebensqualität - Arbeitskreis Umwelt;
Standorte für ein Bürger-Solarkraftwerk
- Bekanntgaben
- Anfragen
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TOP |
GR
anw. |
Ergebnis / Beschluss
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Der Vorsitzende Georg Maier eröffnete um 19.05 Uhr die öffentliche
und stellte die ordnungsgemäße Ladung und die Beschlussfähigkeit der
Schulverbandsversammlung fest.
Einwände gegen die vorliegende Tagesordnung und deren Erweiterung um
einen zusätzlichen TOP wurden nicht erhoben.
Vor Eintritt in die TO teilte der Vorsitzende mit, dass zum Stichtag
01.10.2002 die Schülerzahlen ermittelt wurden und aufgrund der
Verringerung der Griesstätter Schüler auf 48 Herr Martin Fuchs nicht
mehr im Gremium vertreten ist. Den Sitz der Gemeinde Griesstätt erhält
der 1. Bürgermeister Meier.
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Genehmigung Protokoll vom 25.07.2002
Nach Aufruf des Protokolls wurde der Niederschrift vom 25.07.2002
mit
7 gegen 0 Stimmen
genehmigt.
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Information über die Möglichkeit zur Einführung einer M-Klasse durch
Herrn Schulrat Dr. Göllner
Der Vorsitzende begrüßte zu diesem TOP Herrn Schulamtsdirektor
Dr. Peter Göllner und nahm Bezug auf den Antrag von Verbandsrat Gerhard
Lindauer zur Einführung eines M-Zweiges an der Hauptschule Rott a. Inn.
In seinen einleitenden Worten wies er darauf hin, dass bereits in den
zurückliegenden Sitzung mehrmals im Gremium die Einführung eines
M-Zweiges andiskutiert wurde und insbesondere im Hinblick auf die
bevorstehende Sanierung der Hauptschule Bedeutung gewinnt, zumal die
Hauptschule in Wasserburg überlastet sei.
Herr Dr. Göllner wies bereits am Anfang seiner Ausführungen darauf hin,
dass die Möglichkeiten der Einführung einer M-Klasse an der Hauptschule
Rott a. Inn relativ gering sind. Als das Ministerium die M-Klassen an
bestimmten Hauptschulstandorten eingeführt hat, ist es davon ausgegangen,
dass ein sehr großes Einzugsgebiet vorhanden sein muss. Der M-Zweig der
Hauptschule Wasserburg wird z. B. von Schülern aus den Landkreisen
Rosenheim, Ebersberg, Mühldorf, Traunstein und Erding besucht. Das
Einzugsgebiet muss deshalb so groß sein, weil seit der Einführung der R6
nur eine begrenzte Schülerzahl an der Hauptschule den Notendurchschnitt
von 2,33 für den Besuch einer M-Klasse vorweisen kann. An der Hauptschule
Rott a. Inn gibt es seit 3 Jahren parallel dazu M-Kurse in Deutsch,
Mathematik und Englisch. Dieser Unterricht erfolgt wie in einer M-Klasse.
Ein Wechsel in eine Hauptschule mit M-Zweig ist daher jederzeit möglich.
Erfahrungsgemäß wechseln die meisten Schüler nach der 8. Klasse.
Nachdem das Einzugsgebiet von Rott a. Inn, selbst bei einer Ausdehnung auf
die Nachbargemeinden nicht die nötige Klassenstärke von mindestens 25
Schüler langfristig aufbringen kann, steht das Projekt auf wackeligen
Füssen und sollte auch im Hinblick auf psychische Belastung
(Schulwechsel) der Schüler seiner Meinung nach nicht angestrebt werden.
Aufgrund des Vortrages von Herrn Dr. Göllner zog Verbandsrat Lindauer
seinen Antrag zum jetzigen Zeitpunkt zurück.
Das Gremium kam überein, in 2-3 Jahren die Situation neu zu
recherchieren.
Anschließend dankte der Vorsitzende Herrn Dr. Göllner für seine
aufschlussreichen Ausführungen. Herr Dr. Göllner verabschiedete sich und
verließ den Sitzungsraum.
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Mittagsbetreuung für die Grundschüler;
- Bericht zur Mittagsbetreuung durch Frau Al Sylvia, Rott a. Inn
Der Vorsitzende begrüßte Frau Sylvia Al zu diesem TOP. Frau Al
ist seit September 2000 für die Mittagsbetreuung eingestellt. In der
Sitzung vom 25.07.2002 wurde die Mittagsbetreuung angesprochen. Frau Al
wurde eingeladen, um die derzeitige Situation der Mittagsbetreuung zu
erläutern.
Frau Al berichtete, dass für das Schuljahr 2002/2003 32 Anmeldungen
vorliegen. Es davon auszugehen, dass mit Durchschnitt 17 Kinder täglich
die Mittagsbetreuung in Anspruch nehmen. In der Vergangenheit wurde von
Seiten der Erziehungsberechtigten die Betreuungsmöglichkeit sehr
undiszipliniert gehandhabt, d.h., An- und Abmeldungen sind bei der
Betreuerin nicht eingegangen. Um dies besser im Griff zu bekommen, findet
auf ihre Initiative hin am Mittwoch, den 16.10.2002 ein Elternabend statt.
Leider haben sich bis jetzt nur wenige Eltern angemeldet.
Um die Gestaltung der Mittagsbetreuung auf die Bedürfnisse der Kinder
(Aktivität - Ruhe) besser ausrichten zu können, ist eine anderweitige
Unterbringung erforderlich. Es biete sich dafür die ehemalige
Hausmeisterwohnung an. Nachdem von Seiten der Schule und des
Schulaufwandsträgers keine Einwände dagegen bestehen, kam das Gremium
überein, für die Mittagsbetreuung die Räumlichkeiten der ehemaligen
Hausmeisterwohnung zur Verfügung zu stellen. Die dazu erforderliche
Ausstattung wird vom Schulaufwandsträger bereitgestellt. Wegen der
notwendigen Erreichbarkeit der Betreuungsperson ist ein Telefon zu
installieren.
- Beteiligung der Eltern an den Kosten der Mittagsbetreuung
Nachdem der Förderbetrag bisher die Kosten der Mittagsbetreuung
gedeckt hat, wurde von Seiten des Schulaufwandsträgers keine
Elternbeiträge erhoben.
Durch die steigenden Anforderungen, Schülerzahlen und Personalkosten ist
jedoch künftig eine Kostendeckung durch Fördermittel nicht mehr gegeben.
Ein Vergleich mit Nachbargemeinden ergab Beiträge in Höhe von 10,00 €
bis 40,00 €/Monat.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
7 gegen 0 Stimmen
Der Schulverband beschließt, mit Wirkung vom 01.01.2003
Elternbeiträge für die Mittagsbetreuung wie folgt zu erheben:
bis 2 x wöchentlich 10,00 €/Monat
ab 3 x wöchentlich 25,00 €/Monat
Der Beitrag wird 11 Monate im Jahr voll berechnet. Ferien- und
Krankheitszeiten bleiben unberücksichtigt. Der Monat August bleibt jedoch
beitragsfrei.
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Beratung und Erlass einer neuen Geschäftsordnung
Unter Bezugnahme auf TOP 6 der Sitzung vom 25.07.2002 wurde vom
Leiter der Geschäftsstelle, Herrn Ganslmaier, die Geschäftsordnung für
die Schulverbandsversammlung erläutert.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
7 gegen 0 Stimmen
Der Schulverband stimmt der Geschäftsordnung für die
Schulverbandsversammlung aufgrund Art. 9 Abs. 9 BaySchFG und Art. 26 Abs.
1 Satz KommZG sowie Art. 45 Abs. 1 der GO zu. Die Geschäftsordnung ist
Bestandteil des Beschlusses und wird als Anlage 1 der Niederschrift
beigefügt.
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Neubau einer Zweifachturnhalle und Sanierung der Hauptschule;
Bericht von der 1. Sitzung des Arbeitskreises am 26.09.2002
Der Vorsitzende berichtete, dass am 26.09.2002 die erste Sitzung
des neugeschaffenen Arbeitskreises stattgefunden hat. Hauptthema war ein
durchzuführender Architektenwettbewerb. Dazu war Herr Arch. Johann Peter
Kellerer vom Ing.-Büro Kellerer & Kellerer eingeladen. Für die
Rotter Situation empfahl Herr Kellerer ein beschränkt offenes Verfahren.
Inhaltlich bedeutsam sei der Auslobungstext, in dem genaue Angaben, wie
z.B. die Integration des Neubaus der Doppelturnhalle in die geplante
Erweiterung und Sanierung der Hauptschule, ausgearbeitet werden müssen.
Als Zeitplan wurde von Herrn Kellerer folgendes vorgegeben:
- Wettbewerbsergebnis Winter 2002
- Preisgerichtssitzung Ende Januar 2003
- Baubeginn Frühjahr 2004
Inwieweit von den Mitgliedsgemeinden eine Investitionszulage erhoben
werden muss, ist noch zu klären.
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Bericht durch die Schulleitung Herrn Kolbig über die Schülerzahlen
und die Klassenbildung für das Schuljahr 2002/2003 und Wahl des
Elternbeirates
Nach Bericht von Schulleiter Kolbig besuchen derzeit 402 Schüler,
aufgeteilt in 18 Klassen die Volksschule Rott a. Inn. Davon kommen
aus der Gemeinde Rott 255
aus der Gemeinde Griesstätt 48
aus der Gemeinde Ramerberg 93 und
als Gastschüler 6
Frau Faryna wurde zur Vorsitzenden des Elternbeirats für das Schuljahr
2002/2003 gewählt und gab das Ergebnis der Wahl vom 25.09.2002 und die
Schwerpunkte der Arbeit im Elternbeirat bekannt.
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Nahversorgung ist Lebensqualität - Arbeitskreis Umwelt;
Standorte für ein Bürger-Solarkraftwerk
Der Vorsitzende berichtete, dass der Gemeinderat Rott a. Inn in seiner
Sitzung am 18.07.2002 das Vorhaben des AK Umwelt, ein Bürger-Solarkraft
zu errichten, befürwortet hat. Als dafür geeignete Dachflächen wurde
die Südseite des Daches der Hauptschule oder das Dach der Grundschule in
Erwägung gezogen.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
7 gegen 0 Stimmen
Der Schulverband befürwortet das Vorhaben des AK Umwelt, ein
Bürger-Solarkraftwerk zu errichten und stellt dafür im Bereich der
Schule entsprechende Dachflächen zur Verfügung. Sollte das Dach der
Hauptschule in Betracht kommen, ist eine neue Eindeckung des Daches zu
klären.
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Bekanntgaben
Der Vorsitzende gab bekannt, dass
- die örtliche Rechnungsprüfung für das Jahr 2001 fällig ist: Die
Rechnungsprüfer werden gebeten, einen Termin anzuberaumen;
- am 26.10.2002 die Gemeinde die Aktion "Saubere Landschaft"
durchführt wird. Wenn möglich, sollte sich die Schule daran
beteiligen;
- demnächst eine Inspektion des TÜV für die elektrischen Anlagen an
der Schule erfolgen wird.
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Anfragen
Verbandsrätin Sommer erinnerte an den Spendenaufruf für einen
Hilfstransport nach Temesvar/Rumänien. Es wurde vereinbart, dass am
Freitag, den 18.10.2002, um 13.15 Uhr, mit dem Hausmeister ausgemustertes
Mobiliar sämtlicher Art für den Hilfstransport bereitgestellt wird.
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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss der
Vorsitzende um 22.20 Uhr die öffentliche Sitzung.
Für die Richtigkeit der Niederschrift:
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