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Öffentliche Sitzung
des
Gemeinderates Rott a. Inn
Sitzungstag: 26. Juni 2003 Sitzungsort: Sitzungssaal des
Gemeindehauses
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Vorsitzender:
Georg Maier, 1. Bürgermeister
Schriftführerin:
Anne-Marie Holzmeier
Gemeinderatsmitglieder anwesend:
Dr. Klaus Absmaier
Franz Ametsbichler
Ruth Burghardt
Georg Dünstl
Renate Faryna
Sebastian Mühlhuber
Martin Schreyer
Wilhelm Schüßler
Hans Senega
Ruth Sommer
Agnes Ständer
Max Zangerl
Gemeinderatsmitglieder abwesend:
Johann Ganslmaier - Urlaub
Hans Gilg - Urlaub
Dr. Jürgen Hüther - beruflich
Marinus Schaber - beruflich
Außerdem anwesend:
Vitus Ganslmaier, Leiter der Geschäftsstelle
Christoph Wohlfahrt, Fa. INFRA
Herr Widl, Direktion für ländliche Entwicklung
Ablichtung an Gemeinderäte am
TAGESORDNUNGSPUNKTE:
- Gehweg an der Rosenheimer Straße;
Vereinbarung zum Bau des Gehweges zwischen der Teilnehmergemeinschaft
und der Gemeinde Rott a. Inn
- Dorferneuerung Rott a. Inn;
a) Bericht zur Sitzung der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft vom
26.06.2003
b) Vorstellung der Planung zur Gestaltung und zum Ausbau des Parkplatzes
am "Bräustü-
berl"
c) Vereinbarung zum Bau des Parkplatzes am "Bräustüberl"
zwischen der Gemeinde Rott a.
Inn und der Teilnehmergemeinschaft
- Genehmigung Protokoll vom 05.06.2003
- Neubau Zweifachturnhalle und Sanierung der Hauptschule;
Bericht über die Besichtigungsfahrt und Beratung zur Dachform und
Bauträgerschaft
- Straßenausbaubeitrag Arbing-Ost;
Stellungnahme des Bayer. Gemeindetags zu den eingegangenen
Widersprüchen und zur Entscheidung des Landratsamtes Rosenheim
- 1. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Emmering,
Landkreis Ebersberg;
Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 2 (2) und § 4
(1) BauGB
- Wasserwerk Rott a. Inn;
Bekanntgabe des Ergebnisses und Feststellung des Jahresabschlusses 2002
- Haushalt 2003 der Gemeinde Rott a. Inn;
Vollzug der Gemeindeordnung;
Stellungnahme der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle
- Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden";
Bericht über den Ablauf, Begehungsroute, etc.
- Vorstellung Ferienprogramm 2003 der Gemeinden Rott a. Inn und
Ramerberg
- Volkshochschule Rott a. Inn;
Zuschussantrag für das Jahr 2003
- Bekanntgaben
- Anfragen
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TOP |
GR
anw. |
Ergebnis / Beschluss |
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Der 1. Bürgermeister eröffnete um 19.00 Uhr die öffentliche Sitzung
und stellte die ordnungsgemäße Ladung und die Beschlussfähigkeit des
Gemeinderates fest.
Einwände gegen die vorliegende Tagesordnung und deren Änderung wurden
nicht erhoben.
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Gehweg an der Rosenheimer Straße;
Vereinbarung zum Bau des Gehweges zwischen der Teilnehmergemeinschaft und
der Gemeinde Rott a. Inn
Zu diesem TOP begrüßte Bürgermeister Maier Herrn Widl von der
Direktion für ländliche Entwicklung sowie Herrn Wohlfahrt vom
Ingenieurbüro INFRA. Herr Wohlfahrt erläuterte den Entwurf zum Ausbau
des Gehweges. Der Vorentwurf wurde bereits in der Sitzung am 15.05.2003
vorgestellt. Geändert hat sich der beidseitige Stützmauerverbau im
oberen Hangbereich. Hier wird der Verbau zur Straße mit 1 Stein und zur
Landschaft mit 2 Steinen ausgeführt. Die Bauzeit beträgt nach Auskunft
von Herrn Wohlfahrt 3 bis 4 Wochen.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
13 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat befürwortet die vorgestellte Planung für die
Errichtung eines Gehweges an der Rosenheimer Straße und stimmt der
Vereinbarung über die gemeinsame Ausführung der Maßnahme zwischen der
Teilnehmergemeinschaft Rott a. Inn und der Gemeinde Rott a. Inn zu.
Träger der Baumaßnahme ist die Teilnehmergemeinschaft Rott a. Inn.
Die voraussichtlichen Kosten betragen 50.400,00 €. Davon trägt die
Gemeinde 40 % = 20.100,00 €.
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13 |
Dorferneuerung Rott a. Inn;
- Bericht zur Sitzung der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft
vom 26.06.2003______________________________________________________
Der 1. Bürgermeister berichtete von der vor dieser Sitzung
stattgefundenen Sitzung der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft.
Die Vorstandschaft hat sich ausschließlich mit der Vorhaben zur
Gestaltung und zum Ausbau des Parkplatzes am "Bräustüberl"
befasst und hat der Planung mit der Kostenschätzung zugestimmt.
- Vorstellung der Planung zur Gestaltung und zum Ausbau des Parkplat-
zes am
"Bräustüberl"___________________________________________
Herr Wohlfahrt erläuterte anhand von Planvorlagen die geplante
Ausbaumaßnahme. Danach entstehen 16 PKW-Stellplätze, 2 Busparkplätze
und 1 Behindertenparkplatz. Die Durchgangsfahrt wird auf 7 m verschmälert
und optisch durch die Verlegung von Granitsteinen gestaltet, wobei noch zu
überlegen ist, ob eine Mittelpflasterung entfallen kann, wenn am Beginn
und am Ende der Durchfahrt eine entsprechende Schwellenpflasterung
erfolgt. Westlich der Busparkplätze und zwischen den Busparkplätzen und
den PKW-Stellplätzen entsteht jeweils ein Grünstreifen.
Der Behindertenparkplatz wird am Zugang zum Bräustüberl gelegt. Die
übrigen PKW-Stellplätze und Busparkplätze erhalten ein
Rasengitterbetonsteinpflaster.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Anfang September/Mitte Oktober
erfolgen. Die Bauzeit beträgt ca. 4-6 Wochen.
- Vereinbarung zum Bau des Parkplatzes am "Bräustüberl"
zwischen der Gemeinde Rott a. Inn und der Teilnehmergemeischaft________________
Unter Bezugnahme auf Buchst. a) und b) wurde folgender Beschluss
gefasst:
13 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat befürwortet die vorgestellte Planung zur Umgestaltung
des Parkplatzes "Am Bräustüberl" und stimmt der Vereinbarung
über die gemeinsame Ausführung der Maßnahme zwischen der
Teilnehmergemeinschaft Rott a. Inn und der Gemeinde Rott a. Inn zu.
Träger der Baumaßnahme ist die Teilnehmergemeinschaft Rott a. Inn.
Die voraussichtlichen Kosten betragen 95.200,00 €. Davon trägt die
Gemeinde Rott a. Inn 40 % = 38.100,00 €.
Herr Widl und Herr Wohlfahrt verließen anschließend den Sitzungsraum.
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Genehmigung Protokoll vom 05.06.2003
Nach Aufruf des Protokolls wurde die Niederschrift vom 05.06.2003
mit
13 gegen 0 Stimmen
genehmigt.
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Neubau Zweifachturnhalle und Sanierung der Hauptschule;
Bericht über die Besichtigungsfahrt und Beratung zur Dachform und
Bauträgerschaft
Nachdem an der Besichtigungsfahrt am 14.06.2003 nur wenige
Mitglieder teilnahmen fand am 25.06.2003 ein neuerlicher
Besichtigungstermin durch das Architekturbüro Krug zu einer von ihm neu
erbauten Turnhalle in Trudering statt. Die dort besichtigte Turnhalle
machte auf die Teilnehmer einen absolut positiven Eindruck. Ein Grund
dafür war die elegante Dachkonstruktion in Fischbauträgerweise.
Gegenüber einen Satteldach favorisiert Herr Prof. Krug diese
Dachbauweise, da diese kostengünstig, sehr wirtschaftlich und technisch
richtig und sinnvoll ist. Das leicht geneigte, extensiv begrünte Dach hat
eine außenliegende Entwässerung und bietet optimalen Schutz vor zu
starker Überhitzung. Herr Prof. Krug hat durchwegs gute Erfahrungen mit
dem Gründach gemacht. Schadensfälle sind keine bekannt. Diesbezüglich
sind jedoch Referenzen von Herrn Prof. Krug und dem Hersteller vorzulegen.
Da Herr Prof. Krug erst, wenn die Dachform feststeht, eine
Kostenschätzung, die auf einer Sicherheit von +/- 10 % basiert, abgeben
kann, sollte möglichst bald eine Entscheidung getroffen werden.
Am Montag, den 30.06.2003 findet eine weitere Sitzung des Arbeitskreises
mit Herrn Prof. Krug statt, an der möglichst viele Mitglieder teilnehmen
sollten, um die Bedenken und Alternativen der Dachform zu besprechen.
Zur Bauträgerschaft stellte der 1. Bürgermeister fest, dass sich die
Gemeinde Griesstätt zwischenzeitlich bei der Regierung von Oberbayern,
Herrn Müller, erkundigt hat, dass für den reinen Schulsport eine
Hallengröße von 27 x 30 m ausreichend ist. Alles was darüber
hinausgeht, ist für den Schulsport nicht unbedingt erforderlich.
Demzufolge wird die geplante Halle mit den Ausmaßen von 22 m x 44 m, für
die aber ein entsprechender Zuwendungsbescheid der Regierung von
Oberbayern vorliegt, um 158 qm größer gebaut, was die Gemeinde
Griesstätt zu der Meinung veranlasst, dass hierfür der Breitensport
ausschlaggebend ist.
Obwohl Richtlinien des BLSV dies widerlegen und auch der
überörtliche Rechnungsprüfer, Herr Kirchberger, den ausschließlichen
schulischen Bedarf der Doppelturnhalle mit den Maßen 22 m x 44 m
festgestellt hat, bestehen jetzt unterschiedlichen Auffassungen zur
Größe der geförderten Halle. Die Hallengröße 22 x 44 m wurde wegen
der günstigeren Teilungsmöglichkeit für den schulischen Bedarf
gewählt, weil nur so nebeneinander Geräteturnen und Ballspielen
gleichzeitig möglich sind. Zu unterscheiden sind dabei die Kosten, die
über den schulischen Bedarf hinausgehen, wie kleine Tribüne,
Aufwärmraum, etc. Diese Kosten gehen zu Lasten der Gemeinde Rott a. Inn
und eventuell der Gemeinde Ramerberg. Der Breitensport bleibt aber ein
Nebenprodukt.
Die Frage der Bauträgerschaft ist bis zur nächsten Sitzung am 17.07.2003
zu klären. Sollte wider Erwarten eine Einigung nicht gelingen, so ist zur
entscheiden, ob die beschlossene Kündigung des Mietvertrages mit dem
Schulverband Rott a. Inn vom 10.03.2003 zurückzunehmen und die
Bauträgerschaft durch die Gemeinde Rott a. Inn auszuführen ist. Dies
würde jedoch den Haushalt der Gemeinde Rott a. Inn erheblich belasten.
Bei der Realisierung werden klare Verhältnisse gebraucht. Ohne diese ist
die Vergabe des Planungsauftrages nicht möglich. Deshalb sollte unbedingt
mit der Gemeinde Griesstätt ein Konsens erzielt werden. Herr Prof. Krug
benötigt für die Erstellung des Eingabeplanes einen Zeitraum von einem
Vierteljahr, sodass die Finanzierung des Projekts in das nächste und
folgende Jahr fallen würde. Die Mitgliedsgemeinden hätten so einen
Spielraum, ihre Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten.
Darüber hinaus ist die Heizungsfrage vor einer Planung zu klären und ein
Freiflächenplan zu erstellen.
Der Gemeinderat nahm den Sachverhalt zur Kenntnis.
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Straßenausbaubeitrag Arbing-Ost;
Stellungnahme des Bayer. Gemeindetags zu den eingegangenen Widersprüchen
und zur Entscheidung des Landratsamtes Rosenheim
In der Sitzung am 05.06.2003 (TOP 6) wurde der Sachverhalt
behandelt und zurückgestellt, um eine schriftliche Stellungnahme zur
Aussage von Frau Hesse vom Bayer. Gemeindetag zur Abrechnung des
Straßenausbaubeitrages Arbing-Ost einzuholen. Mit Schreiben vom
23.06.2003 bittet der Bayer. Gemeindetag um Aufschub, weil sich Frau Hesse
in Urlaub befindet.
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1. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Emmering,
Landkreis Ebersberg;
Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 2 (2) und § 4
(1) BauGB
Mit Schreiben vom 13.06.2003 teilt die Gemeinde Emmering die 1.
Änderung ihres Flächennutzungsplanes mit. Die Gemeinde Rott a. Inn wird
gemäß § 4 Abs. 1 BauGB am Verfahren als Nachbargemeinde beteiligt.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
13 gegen 0 Stimmen
Da die Belange der Gemeinde Rott a. Inn durch die 1. Änderung des
Flächennutzungsplanes der Gemeinde Emmering nicht berührt werden, werden
keine Einwände erhoben.
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Wasserwerk Rott a. Inn;
Bekanntgabe des Ergebnisses und Feststellung des Jahresabschlusses 2002
Die Jahresbilanz des Wasserwerks der Gemeinde Rott a. Inn wurde
vom Wirtschaftsprüfer, Herrn Dr. Bernhard Riedl, An der Leiten 9, 91177
Thalmässing, erstellt. Die erforderlichen Abschlusszahlen der
Jahresbilanz zum 31.12.2002 wurden vom Leiter der Geschäftsstelle
vorgetragen und erläutert.
Anschließend wurde folgender Beschluss gefasst:
13 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat stellt den kaufmännischen Jahresabschluss 2002 mit
einer Bilanzsumme von 2.134.009,44 € und einen Jahresgewinn von 7.976,08
€ ohne Änderung fest. Der Jahresergebnis ist auf die neue Rechnung
vorzutragen.
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Haushalt 2003 der Gemeinde Rott a. Inn;
Vollzug der Gemeindeordnung;
Stellungnahme der staatlichen Rechnungsprüfungsstelle
Das Landratsamt Rosenheim hat für den Haushalt der Gemeinde Rott
a. Inn des Jahres 2003 die rechtsaufsichtliche Prüfung vorgenommen und
mit Schreiben vom 21.05.2003 mitgeteilt, das die Haushaltssatzung keine
genehmigungspflichtige Bestandteile enthält. Das Landratsamt weist jedoch
darauf hin, dass im Jahr 2003 zwar die dauernde finanzielle
Leistungsfähigkeit der Gemeinde aufgrund der erwirtschafteten
Mindestzuführung gemäß § 22 Abs. 1 KommHV gegeben ist. Allerdings
liegt die Verschuldung der Gemeinde zum 31.12.2003 über dem
Landesdurchschnitt vergleichbarer Kommunen, so dass weitere Investitionen
auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken sind. Diese Finanzlage
erfordert eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung. Sämtliche
Einnahmemöglichkeiten sind insofern auszuschöpfen.
Darüber hinaus sind Anmerkungen und Feststellungen veranlasst, die in Anlage
1 dieser Niederschrift beigefügt sind.
Der Gemeinderat nahm den Sachverhalt zur Kenntnis.
Gemeinderat Zangerl forderte, künftig darauf zu achten, dass der Haushalt
zum Betreuten Wohnen als Tochterhaushalt im Haushalt der Gemeinde zu
führen ist.
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Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden";
Bericht über den Ablauf, Begehungsroute, etc.
Der 1. Bürgermeister wies darauf hin, dass die
Bewertungskommission für den Bezirksentscheid "Unser Dorf soll
schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" am 08.07.2003 um 13.30 Uhr
eine Ortsbegehung durchführt. Die Begehungsroute beginnt am Rathaus und
endet am Bauernmarkt. Der genaue Routenverlauf ist dem in Anlage 2
beigefügten Lageplan mit Legende zu entnehmen.
Parallel dazu fährt ein kleinerer Teil der Kommission den Außenraum des
Ortes ab und beurteilt so die Lage und Wirkung des Dorf in seiner
Landschaft. Die Route verläuft entsprechend der in Anlage 3 im
beigefügten Lageplan gemachten Eingrenzung, wobei der Rotter Ausee mit
einbezogen wird. Begleitet wird die Kommission vom Förster, Herrn
Matschke.
Zur besseren Präsentation des Ortes wurde eine Broschüre von Herrn Dr.
Hüther und Herrn Maierbacher erarbeitet. Eine Kopie dieser Broschüre
wurde jedem Gemeinderat ausgehändigt.
Bis zum vorgenannten Termin sind noch die Buswartenische am
"Bräustüberl", das Buswartehäuschen vor dem Anwesen Schaber
und die Poller vor den Anwesen Apotheke und Schimpfhauser zu realisieren.
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Vorstellung Ferienprogramm 2003 der Gemeinden Rott a. Inn und Ramerberg
Der 1. Bürgermeister gab bekannt, dass das Ferienprogramm 2003
fertiggestellt und inzwischen auch verteilt wurde. Auch heuer konnten
gemeinsam mit der Gemeinde Ramerberg wieder mehrere Vereine und Verbände,
sowie Privatpersonen zur Mitwirkung an 42 Aktionen des Ferienprogramms
gewonnen werden.
Für Versicherung, Betreuung, Fahrten, etc. sind im Haushalt mit 1.500,00
€ veranschlagt. Alle Betreuer werden zum Abschluss zu einem gemeinsamen
Abendessen eingeladen.
Jedem Gemeinderat wurde ein Exemplar des Ferienprogramms ausgehändigt.
Der Gemeinderat den Sachverhalt zustimmend zur Kenntnis.
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Volkshochschule Wasserburg a. Inn;
Zuschussantrag für das Jahr 2003
Mit Schreiben vom 12.06.2003 bittet die VHS Wasserburg die
Erwachsenenbildung mit einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 0,50 € je
Gemeindebürger zu unterstützen. Im Jahr 2002 besuchten 156 Bürger aus
Rott a. Inn Kurse oder Seminare der VHS Wasserburg a. Inn.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
15 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat beschließt, den jährlichen Zuschuss für die
Volkshochschule Wasserburg a. Inn im Jahr 2003 auf 0,25 € pro
Gemeindebürger festzusetzen. Für das Jahr 2003 beträgt demnach der
Zuschuss bei 3.478 Einwohner 869,50 €.
In dem Zusammenhang weist die Gemeinde Rott a. Inn darauf hin, dass der
VHS die Nutzung des Klostersaals und der Schulräume unentgeltlich zur
Verfügung gestellt wird.
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Bekanntgaben
Der 1. Bürgermeister gab bekannt, dass
- der neueste Stand zur Haushaltsentwicklung zum 18.06.2003 vorliegt.
Eine Bekanntgabe erfolgt in der nächsten Sitzung am 17.07.2003;
- die mikrobiologische Untersuchung der Wasserqualität des Rotter
Ausees am 16.06.2003 keine Verunreinigungen ergab. Das Wasser ist
bakteriologisch einwandfrei. Die Untersuchung wurde aufgrund einer
vermuteten Verschmutzung veranlasst. Ursache für die offensichtlichen
Verunreinigung waren Sonnenöl und Blütenstaub;
- am 29.06.2003 das Kath. Pfarramt zum Pfarrfest mit 50-jährigem
Jubiläum des Kindergartens St. Peter und Paul einlädt. Eine
Beteiligung des Gemeinderates um 10.00 Uhr am Gottesdienst mit
anschließendem Festzug wäre wünschenswert.
Im dem Zusammenhang damit sei vermerkt, dass nach der Einschreibung
alle Vormittagsgruppen des Kindergartens belegt sind, nur in der
Nachmittagsgruppe sind noch Plätze frei;
- im Rahmen der Attler Kulturwochen der Gemeinderat in der Sitzung am
25.04.2003 (TOP 11 d) vereinbart hatte, eine Veranstaltung gemeinsam
zu besuchen. Es bietet sich dafür die Freilichtaufführung "Im
Bann der heiligen Lanze" am 25.07.2003 an. Zwecks
Kartenvorbestellung wird gebeten, die Teilnahme in der Verwaltung
anzumelden;
- das Wirtschaftsamt Rosenheim mit Bescheid vom 11.06.2003 für den
Bau des Hochbehälters eine Zuwendung in Höhe von 247.504,33 €
angewiesen hat;
- Herr Rektor Kolbig in der Sitzung des Schulverbandes am 24.06.2003
berichtet hat, dass sich die Lehrplatzsituation für Schulabgänger
der Hauptschule deutlich entspannt hat. Entgegen der Lage am
29.04.2003 suchen nur noch 2-3 Schüler eine Ausbildungsstelle, wobei
intensive Bemühungen von Seiten des Arbeitsamtes laufen, für die
Schüler einen Lehrplatz zu finden.
Der Leiter der Geschäftsstelle, Herr Ganslmaier, ergänzte, dass
inzwischen im Mitteilungsblatt der Gemeinde Rott a. Inn die
Ausbildungsgesuche veröffentlicht wurden. Darüber hinaus kann
Internet der Online-Stellenmarkt unter www.jobs-rott.de
angeklickt werden kann. Die Ausbildungsgesuche der Schulabgänger ohne
Ausbildungsstelle sind darin ebenfalls bereits erfasst;
- wegen der Fahrt zur Freilichtaufführung in Attel (s. Buchst. d)
voraussichtlich zum Stadtspiel in Rosenheim "Der Rosenheim
Salzkrieg" keine gemeinsame Fahrt organisiert wird.
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Anfragen
- Gemeinderat Dünstl teilte mit, dass er der Einladung des
Bauausschusses für den 03.07.2003 entnommen hat, dass von Herr
Bodmaier eine Bauanfrage für eine Bebauung am Weinberg in 2. Reihe
vorliegt. Er empfehle dringend, aufgrund der sensiblen Lage Herrn
Landschaftsarchitekt Scheck dem Ortstermin beizuziehen.
Bürgermeister Maier erwiderte, dass aufgrund der Sensibilität des
Geländes die Bauanfrage in den Gemeinderat verwiesen werden wird.
- Gemeinderätin Sommer machte darauf aufmerksam, dass beim Anwesen
Mock in der Lengdorfer Straße der Kurvenbereich aufgrund des
Bewuchses unübersichtlich geworden ist.
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Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss der 1.
Bürgermeister um 20.50 Uhr die öffentliche Sitzung.
Für die Richtigkeit der Niederschrift:
Maier
Sitzungsleiter |
Holzmeier
Schriftführerin |
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