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Öffentliche Sitzung
des
Gemeinderates Rott a. Inn
Sitzungstag: 18. Juli 2002 Sitzungsort: Sitzungssaal des
Gemeindehauses
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Vorsitzender:
Georg Maier, 1. Bürgermeister
Schriftführerin:
Anne-Marie Holzmeier
Gemeinderatsmitglieder anwesend:
Dr. Klaus Absmaier (ab 19.25 Uhr)
Franz Ametsbichler
Ruth Burghardt
Georg Dünstl (ab 19.15 Uhr)
Renate Faryna
Dr. Jürgen Hüther (ab 19.10 Uhr)
Sebastian Mühlhuber
Martin Schreyer
Wilhelm Schüßler
Hans Senega
Ruth Sommer
Agnes Ständer
Max Zangerl
Gemeinderatsmitglieder abwesend:
Dr. Klaus Absmaier - beruflich (bis 19.25 Uhr)
Georg Dünstl - beruflich (bis 19.15 Uhr)
Johann Ganslmaier - krank
Hans Gilg - beruflich
Dr. Jürgen Hüther - beruflich (bis 19.10 Uhr)
Marinus Schaber - beruflich
Außerdem anwesend:
Vitus Ganslmaier, Leiter der Geschäftsstelle
Ablichtung an die Gemeinderäte am:
TAGESORDNUNGSPUNKTE:
- Genehmigung Protokoll vom 27.06.2002
- Haushalt der Gemeinde Rott a. Inn;
Haushaltsentwicklung im 1. Halbjahr bzw. bis zum 18.07.2002
- Neubau einer Doppelturnhalle und Sanierung der Hauptschule;
Benennung der Vertreter durch die Gremien Schulverband, ASV und
Förderverein Neue Turnhalle
- Ausbau Ortsdurchfahrt Arbing;
Bericht zum Stand der Planung und Bauabwicklung
- Ausbau Schulweg und Sanierung bzw. Verlängerung des Kanals;
Berechnung der Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes
- Bayer. Kindergartengesetz;
Bedarfsplan gemäß Art. 4 BayKiG für den Zeitraum 2003-2004
- Kulturförderpreis für junge Kulturschaffende des Landkreises
Rosenheim 2002;
Vorschläge der Gemeinde Rott a. Inn
- Kulturpreis des Landkreises Rosenheim 2002;
Vorschläge der Gemeinde Rott a. Inn
- Nahversorgung ist Lebensqualität – Arbeitskreis Umwelt;
Standorte für ein Bürger-Solarkraftwerk
- Bewerbung "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat
Zukunft";
Bericht zur Begehung am 04.07.2002
- Bekanntgaben
- Anfragen
- Ehrung für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung
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TOP |
GR
anw. |
Ergebnis / Beschluss
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Der 1. Bürgermeister eröffnete um 19.05 Uhr die öffentliche Sitzung
und stellte die ordnungsgemäße Ladung und die Beschlussfähigkeit des
Gemeinderates fest.
Einwände zur vorliegenden Tagesordnung wurden nicht erhoben.
Vor Eintritt in die TO gratulierte Bürgermeister Maier Gemeinderätin
Ruth Sommer zu ihrem 60. Geburtstag und überreichte ihr einen
Blumenstrauß.
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Genehmigung Protokoll vom 27.06.2002
Nach Aufruf des Protokolls wurde die Niederschrift vom 13.05.2002
mit
11 gegen 0 Stimmen
genehmigt.
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Haushalt der Gemeinde Rott a. Inn;
Haushaltsentwicklung im 1. Halbjahr bzw. bis zum 18.07.2002
Der Leiter der Geschäftsstelle, Herr Ganslmaier, gab die
Haushaltsentwicklung zum 18.07.2002 bekannt. Die jedem Gemeinderat
ausgehändigten Unterlagen sind Bestandteil des Protokolls und werden als
Anlage 1 dieser Niederschrift beigefügt.
Der 1. Bürgermeister ergänzte, dass die Haushaltslage angespannt ist,
weil geplante Einnahmen (Grundstücksverkäufe) noch nicht realisiert
werden konnten.
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Neubau einer Doppelturnhalle und Sanierung der Hauptschule;
Benennung der Vertreter durch die Gremien Schulverband, ASV und
Förderverein Neue Turnhalle
Aus den Gremien Schulverband, ASV und Förderverein wurde
nachfolgende Vertreter in den Arbeitskreis bestellt:
Gremium Vertreter Stellvertreter_________________
ASV Rott a. Inn 1. Vors. Lanzinger Hans 2. Vors.
Bachmeier Franz
Förderverein Neue Turnhalle 1. Vors. Bayer Helmut Mayer Christine
Schule Rott a. Inn Rektor Kolbig Rudolf Konrektor Reiter Fridolin
Schule Fachlehrer Sport Bindl Reinhold Schmid Heidi
Gemeinde Griesstätt 1. Bgm. Meier Franz 2. Bgm. Arnold Josef
Gemeinde Ramerberg 1. Bgm. Reithmeier Barbara 2. Bgm. Riedl Leonhard
Verwaltungsgemeinschaft Ganslmaier Vitus Furch Manfred
Bei Bedarf werden weitere Personen, wie z.B.
Behindertenbeauftragter, Elternbeirat, etc., hinzugezogen.
Als Termin mit dem Vertreter der Architektenkammer zur Erläuterung
des Architektenwettbewerbs wurde der 08.08.2002 mit Herrn Arch. Boschmann
festgelegt.
In der 1. Sitzung des Arbeitskreises erfolgt die Wahl des 1. Vorsitzenden.
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Ausbau Ortsdurchfahrt Arbing;
Bericht zum Stand der Planung und Bauabwicklung
Der 1. Bürgermeister berichtete, dass die Straßenausbaumaßnahme
nach Straßenausbausatzung umzulegen ist. Den Gemeinderäten wurde die
Mustersatzung des Bayer. Gemeindetags ausgehändigt. Eine entsprechende
Satzung mit der Festlegung der Beitragssätze ist vom Gemeinderat noch zu
beschließen. Der Musterbeitragssatz bei Anliegerstraßen liegt bei 80 %.
In Absprache mit Frau Hesse vom Bayer. Gemeindetag haben sich folgende
Verschiebungen ergeben:
- Die Querstraßen, die bisher als öffentliche Feld- und Waldwege
gewidmet sind, sollen als beschränkt öffentliche Anliegerwege
ausgewiesen werden. Dazu ist eine Mindestausbaubreite von 2,50 m
erforderlich.
- Beim öffentlichen Feld- und Waldweg in Richtung Ferchen kann
kein endgültiger Ausbau erfolgen. Es wird versucht, einen
vereinfachten Ausbau durchzuführen, der nicht als endgültiger Ausbau
angerechnet werden kann, vorausgesetzt, die Hauptanlieger sind bereit,
die Kosten zu tragen.
Die Submission der Angebote erfolgt am 24.07.2002. Die Auftragsvergabe ist
in der Sondersitzung am 01.08.2002 vorgesehen.
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Ausbau Schulweg und Sanierung bzw. Verlängerung des Kanals;
Berechnung der Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes
Bei einem Gespräch beim Bayer. Gemeindetag bestätigte Frau Hesse
den Abrechnungsmodus des Landratsamtes Rosenheim dahingehend, dass eine
Abrechnung in verschiedenen Abschnitten nach Erschließungssatzung bzw.
Straßenausbausatzung durchgeführt wird. Eine entsprechende Satzung ist
vom Gemeinderat noch beschließen.
Das größere Problem am Schulweg und im hinterliegenden Bereich stellt
das Kanalnetz dar. Solange hier keine gesicherte und in die Zukunft
greifende Lösung gefunden wird, kann der Schulweg nicht ausgebaut werden.
Im nichtöffentlichen Teil liegt ein Angebot zur zusätzlichen Berechnung
des Kanalnetzes und seiner Leistungsfähigkeit vor. Dieser Schritt ist
jedoch erst sinnvoll, wenn für bestimmte Abschnitte des jetzt auf
Privatgrund verlaufenden Kanals Dienstbarkeiten verbrieft werden.
Ansonsten werden die notwendigen Leitungen nur auf öffentlichen Grund
verlegt. Die Gemeinde hat dazu das Recht, die Anschlusspunkte festzulegen.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
14 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat beschließt, die betroffenen Grundstückseigentümer,
deren Flächen und Gebäude derzeit über Kanäle auf Privatgrund entsorgt
werden, bis zum 15.09.2002 aufzufordern, entsprechende
Entwässerungspläne und eine schriftliche Zusage über eine Eintragung
von Dienstbarkeiten im Grundbuch vorzulegen.
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Bayer. Kindergartengesetz;
Bedarfsplan gemäß Art. 4 BayKiG für den Zeitraum 2003-2004
Mit Schreiben vom 19.06.2002 bittet das Landratsamt Rosenheim um
Mitteilung, welche Planungen zur Schaffung von Kindergartenplätzen in der
Gemeinde bestehen und in welchem Zeitraum diese verwirklicht werden
sollen.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
14 gegen 0 Stimmen
Die Gemeinde Rott a. Inn teilt zum Bedarfsplan Teil I gemäß Art. 4
BayKiG mit, dass in der Gemeinde Rott a. Inn die Errichtung eines
Kindergartens mit 50 Plätzen im Jahr 2004/2005 geplant ist.
Eine Belegungsliste für das Kindergartenjahr 2002/2003 des Kath.
Pfarrkindergarten ist bis zur nächsten Sitzung vorzulegen.
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Kulturförderpreis für junge Kulturschaffende des Landkreises
Rosenheim 2002;
Vorschläge der Gemeinde Rott a. Inn
Das Schreiben des Landrats vom 15.05.2002 zum Kulturförderpreis
für junge Kulturschaffende im Landkreis Rosenheim wurde bekannt gegeben.
Nach Beratung kam der Gemeinderat überein, keinen Vorschlag
diesbezüglich einzureichen.
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Kulturpreis des Landkreises Rosenheim 2002;
Vorschläge der Gemeinde Rott a. Inn
Mit Schreiben vom 15.05.2002 bittet der Landrat um Vorschläge
für den Kulturpreis des Landkreises Rosenheim, der alle zwei Jahre
verliehen wird.
Gemeinderat Dünstl empfahl als Kulturreferent Herrn Anton Stegmayer sen.
aus Kiefersfelden für den Kulturpreis 2002 vorzuschlagen.
Nach Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
13 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat beschließt, den Bildhauer Anton Stegmayer sen. aus
Kiefersfelden, insbesondere wegen seinem Wirken in der
Grabdenkmalgestaltung, für den Kulturpreis 2002 des Landkreises Rosenheim
vorzuschlagen.
Gemeinderat Dr. Hüther war während der Beratung und Abstimmung zu diesem
TOP nicht im Sitzungssaal.
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Nahversorgung ist Lebensqualität – Arbeitskreis Umwelt;
Standorte für ein Bürger-Solarkraftwerk
Der AK Umwelt plant ein Bürger-Solarkraftwerk auf einem gemeindeeigenen
großen Hausdach zu errichten. Das Projekt bietet allen umweltbewussten
Rottern Bürgern die Möglichkeit, sich mit einer relativ geringen
Geldeinlage an einem ökologisch sinnvollen Vorhaben zu beteiligen. Die
Baukosten liegen bei ca. 118.000,00 €. Pro kWp werden 10 qm Dachfläche
benötigt. Die Mindesteinlage beträgt 500,00 €. In Vorgesprächen
standen folgende 3 Standorte zur Diskussion:
- Südseite des Hochbehälters
- Dach des Feuerwehrhauses (Fahrzeughalle)
- Grundschule
Der 1. Bürgermeister schlug vor, die Dachfläche der Grundschule zur
Nutzung eines Bürger-Solarkraftwerkes zur Verfügung zu stellen, wenn die
erforderliche Dachsanierung durchgeführt ist.
Nach eingehender Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:
14 gegen 0 Stimmen
Der Gemeinderat befürwortet das Vorhaben des AK Umwelt, ein
Bürger-Solarkraftwerk zu errichten und stellt dafür im Bereich der
Schule entsprechende Dachflächen zur Verfügung. Inwieweit eine
Realisierung an der Grundschule oder an der Hauptschule möglich ist, wird
zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
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Bewerbung "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat
Zukunft";
Bericht zur Begehung am 04.07.2002
Der 1. Bürgermeister berichtete, dass am 04.07.2002 eine
vorbereitende Ortsbegehung mit Teilnehmern der Landkreiskommission zum
Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft
stattgefunden hat. Es wurde dazu eine Begehungsprotokoll von Herrn Stein
(Gartenfachberater, Landratsamt Rosenheim) angefertigt, in dem Anregungen
und Hinweise zu weiteren Verbesserungen und Ergänzungen enthalten sind.
Die Anregungen werden, soweit sie den öffentlichen Bereich betreffen,
sobald wie möglich umgesetzt. Mit den betroffenen privaten
Grundstücksbesitzern sind entsprechende Gespräche zu führen.
Der Gemeinderat nahm den Sachverhalt und Auszüge des Begehungsprotokolls
(den öffentlichen Bereich betreffend) vom 15.07.2002 zur Kenntnis.
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Bekanntgaben
Der 1. Bürgermeister gab bekannt, dass
- Gemeinderat Dr. Hüther in der nächsten Sitzung am 08.08.2002 das
Faltblatt (Flyer) sowie das neue Konzept des AK Internet vorstellen
wird;
- am 01.08.2002 um 19.00 Uhr eine Bauausschusssitzung und im Anschluss
daran eine nichtöffentliche Gemeinderatssitzung bezüglich der
Vergabe der Straßenbaumaßnahme Arbing stattfindet;
- am 31.07.2002 von 11.00 bis 11.45 Uhr im Sitzungssaal des
Gemeindehauses Herr Staatsekretär Hilzberg mit Frau Graf (MdB) zum
Thema "Umfahrung Lengdorf" informieren wird. Evtl. ist dazu
anschließend ein kurzer Ortstermin vorgesehen.
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Anfragen
- Gemeinderat Dr. Hüther erkundigte sich nach der Beleuchtung am Geh-
und Radweg entlang der Bahnstrecke in Lengdorf.
Bürgermeister Maier sicherte zu, eine Kostenschätzung einzuholen.
- Gemeinderat Dr. Absmaier sprach die Belegung des Pflegekerns im
Betreuten Wohnen an.
Der 1. Bürgermeister berichtete, dass ein Kurzzeitpflegefall durch die
Stiftung Attl versorgt wurde. Wegen der Nichtaufnahme eines
Kurzzeitpflegefalles ist ihm nichts bekannt geworden. Er wird bis zur
nächsten Sitzung entsprechende Recherchen einholen.
- Gemeinderat Schüßler wies auf das Problem im Bezug auf die
Parksituation Kindergarten an der Haager Straße hin. Es wird
vorgeschlagen, durch die Ausgabe von Handzetteln zu Beginn des neuen
Kindergartenjahres eine geordnete Parksituation am Parkplatz vor dem
Pfarrheim herbeizuführen.
- Gemeinderat Zangerl bemängelte, dass die Busparkplätze am Parkplatz
Bräustüberl von PKW-Dauerparkern belegt werden. Er empfehle, durch ein
freundliches Schreiben der Gemeinde die PKW-Fahrer auf ihr
verkehrwidriges Verhalten aufmerksam zu machen.
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Ehrung für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung
Der Herr Staatsminister des Innern, Dr. Günther Beckstein, hat
das lange verdienstvolle Wirken der Gemeinderäte Franz Ametsbichler
und Hans Senega im Bereich der kommunalen Selbstverwaltung mit
einer Dankurkunde gewürdigt.
Der 1. Bürgermeister überreichte den Geehrten die Urkunden und sprach
Ihnen dabei Dank und Anerkennung aus.
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Nachdem keine Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss der 1.
Bürgermeister um 20.40 Uhr die öffentliche Sitzung.
Für die Richtigkeit der Niederschrift:
Maier
Sitzungsleiter |
Holzmeier
Schriftführerin |
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